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Veranstaltungen tragen dazu bei, die heimische Wirtschaft anzukurbeln und spielen eine identitätsfördernde Rolle für die Bevölkerung. Deshalb soll in Weinfelden ein Thurgauer Kultur- und Erlebniszentrum für kulturelle, wirtschaftliche, touristische und sportliche Anlässe entstehen. Integriert wäre auch eine Thurgau-Markthalle mit heimischen Nahrungs-, Genuss- und Heilmitteln.

Wiederkehrende Veranstaltungen tragen dazu bei, die heimische Wirtschaft anzukurbeln und generieren nachhaltig eine hohe Wertschöpfung für die regionale Volkswirtschaft. Zudem haben Events aller Art einen wichtigen emotionalen Effekt: Die Bürgerinnen und Bürger identifizieren sich mit ihrer Heimat, wenn dort stimmige, als positiv erlebte Veranstaltungen stattfinden. Aus diesem Grund sind Veranstaltungen ein wichtiges Instrument im Standort-Marketing für den Thurgau – sowohl nach aussen als auch nach innen. Nebst mehreren lokalen Veranstaltungsstätten fehlt bisher aber eine Infrastruktur für grössere Veranstaltungen. Eine multifunktionale Kultur- und Eventhalle in der Messe-Hauptstadt Weinfelden soll nun diese Lücke füllen. Die Initianten von MESSEN WEINFELDEN haben zusammen mit der Stadt Weinfelden ein entsprechendes Konzept für den Projektwettbewerb zur Verwendung des Erlöses aus dem Verkauf der Partizipationsscheine der Thurgauer Kantonalbank eingereicht.

Flexibel nutzbare Markt- und Eventhalle
Die eigentliche Vision dazu stammt aus der «Strategie Thurgau 2040». Dort spricht der Regierungsrat ganz konkret von einer «flexibel nutzbaren Markt- und Eventhalle». Um die Marke Thurgau noch besser erlebbar zu machen, soll auch eine Art «Thurgau-Markt» angegliedert werden, in dem regionale Spezialitäten und Genussprodukte, sowie aus der Region stammende Heilmittel angeboten und präsentiert werden. Die dort inszenierte Erlebniswelt könnte jeweils vor den Veranstaltungen für die Besucher geöffnet sein, allenfalls fänden dort dann auch die Pausen sowie spezielle Rahmenveranstaltungen statt.

Kulturelle, wirtschaftliche, touristische und sportliche Anlässe
Die eigentliche Eventhalle soll 3'500 Quadratmeter gross werden und multifunktional ausgestattet sein. Sie bietet bis zu 6'000 Personen Platz und richtet sich somit vorallem an kantonal und überregional bedeutende Veranstaltungen. Dazu gehören kulturelle Anlässe wie Konzerte, Musicals, Festivals, Bühnenshows und Ausstellungen. Im Bereich Wirtschaftsanlässe sind nebst bereits bestehenden (ausser WEGA) und neuen Messen auch Business-Events wie grosse Generalversammlungen, Jubiläumsfeiern oder Mitarbeiteranlässe vorgesehen. Kongresse, Tagungen und Forumsveranstaltungen bieten auch für den kantonalen Tourismus und die Gastronomie eine äusserst interessante Entwicklungsmöglichkeit. Und nicht zuletzt könnte die Eventhalle auch für kantonale Sport-Grossanlässe genutzt werden.

Standort im Zentrum des Kantons
Die Initianten haben für das kantonale Kultur- und Erlebniszentrum bereits einen konkreten Standort in Weinfelden im Visier. Die Thurgauer Messe-Hauptstadt ist zentral im Kanton gelegen, aus allen Himmelsrichtungen bestens mit ÖV und Strassennetz erreichbar und verfügt zudem bereits über entsprechendes Knowhow im Event-Business. Der Standort auf dem Parkplatz «Im Roos», wo die Thurgauer Kantonalbank ihr Betriebszentrum hat und weitere kantonale Stellen untergebracht sind, ist ideal am westlichen Eingangstor zu Weinfelden gelegen. Der Bahnhof ist nur 9 Minuten Fussweg entfernt. Die betroffenen Grundeigentümer stehen dem Projekt sehr offen gegenüber. Die Stadt Weinfelden und die Genossenschaft MESSEN WEINFELDEN beabsichtigen sich ebenfalls finanziell zu beteiligen, den Betrieb würden dann die Profis von MESSEN WEINFELDEN im Rahmen einer eigenen Betriebsgesellschaft sicherstellen. Mit 12 Millionen Franken gehört der beantragte Beitrag aus dem Projektwettbewerb zur Verwendung des Erlöses der TKB-Partizipationsscheine zwar in die Kategorie der Grossprojekte, fällt dort aber eher bescheiden aus. Mit der Bedeutung für den Kanton Thurgau, der Ausstrahlungskraft gegen aussen und der nachhaltigen Wirkung erfüllt das Projekt aus dem Mittelthurgau nicht nur die Kriterien für Projekteingaben, sondern übertrifft diese mit den gebotenen Weiterentwicklungsmöglichkeiten für Kultur, Wirtschaft, Tourismus und Sport im Thurgau sowie für Produzenten aus dem Kanton sogar.

Weitere Informationen: www.messen-weinfelden.ch

 

Mehr als 60 Aussteller hätten an der die50plus 2020 eine Hülle und Fülle von Fachkompetenz rund um Themen für "Best Ager" geboten.

Die Ausstellerfirmen stehen Ihnen gerne auch ausserhalb der Messe für eine entsprechende Beratung zur Verfügung.

Eine Übersicht der die50plus-Aussteller finden Sie im Ausstellerverzeichnis.

Statement zur aktuellen Lage
Genossenschaft MESSEN WEINFELDEN (Muttergesellschaft der Weinfelder Messen)

Gestützt auf die Verordnung des Bundesrates über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (COVID-19), mit welcher der Bundesrat die Durchführung von Veranstaltungen mit weniger als 1‘000 Personen regelte, hat der kantonsärztliche Dienst als die im Kanton Thurgau zuständige Behörde die Durchführung der Messen inhaus, die50plus und Schlaraffia 2020 unwiderruflich untersagt.

Damit liegt ein Fall von sogenannt «höherer Gewalt» vor, wonach jede Unternehmung ihr Unternehmerrisiko selbst tragen muss. Aufgrund der genannten «höheren Gewalt» können auch wir als Veranstalter den eigenen Schaden nicht bei einer Versicherung geltend machen. Auch nicht gegenüber Bund oder dem Kanton.

Die ausgesprochen kurzfristige Absage der inhaus und der «die50plus» knapp 80 Minuten vor Beginn der Veranstaltung (Freitag, 28. Februar 2020, 12.39 Uhr) trifft die inhaus Messe GmbH als Veranstalterin besonders hart. Bis zu diesem Zeitpunkt waren bereits sämtliche Ausgaben für die Infrastruktur der gesamten Messe generiert worden, was mit Abstand den grössten Ausgabeposten im Budget ausmacht. Zudem wurden bis dahin auch schon knapp 95% aller Werbe- und Marketingmassnahmen umgesetzt. Und nicht zuletzt umfasst dies auch sämtliche organisatorischen Arbeiten der letzten 10 Monate. Mit ganz ähnlichen Konsequenzen ist auch die Schlaraffia Messe AG als Veranstalterin der Wein- und Genussmesse konfrontiert.

Ein ganz grosses Dankeschön gebührt unseren Ausstellern, die trotz ihrer Not mit einem sehr grossen Verständnis für die Gesamtsituation reagiert haben. Auch die Ausstellerfirmen sind besonders betroffen. Diese haben einen enormen personellen und finanziellen Aufwand betrieben, um den Besuchern ein wahrhaftes Erlebnis zu bieten. Zum Zeitpunkt des definitiven Verbots waren sozusagen alle Stände der inhaus und der «die50plus» bereits fertig eingerichtet und das Standpersonal war ebenfalls bereits vor Ort. Gerade die Austeller der Bau- und Wohnmesse inhaus scheuen jeweils keine Mühen für eine wirklich ansprechende Präsentation, deren grosse Arbeit war nun leider völlig umsonst. Nicht weniger tragisch ist die Situation auch für die Aussteller der Schlaraffia, die am Donnerstag starten sollte. Viele Direktproduzenten haben bereits damit begonnen ihre Produkte für den Verkauf an der Messe zu produzieren. Zudem sind zahlreiche Firmen aller drei Messen ganz direkt vom Verkauf oder von Kundengewinnung an Messen abhängig, diesen fehlt nun ein Teil ihres Jahresumsatzes. Diese Not unterstreicht die sehr grosse volkswirtschaftliche Bedeutung von Messen als Absatzkanal für unzählige kleinere und grössere Unternehmen. Und natürlich auch für alle Lieferanten und Auftragnehmer, sowie die Gastronomie und die Hotellerie in der Region.

Selbstverständlich haben die Führungsgremien der Tochtergesellschaften von MESSEN WEINFELDEN auch eine allfällige Verschiebung der Messen geprüft. Allerdings müsste für einen neuen Messetermin sowohl die ganze Infrastruktur nochmals aufgebaut als auch die gesamte Werbung nochmals neu geschaltet werden, was finanziell schlichtweg nicht tragbar ist. Zudem sind die verfügbaren Termine in der Messe-Saison schon sehr stark belegt, vor allem von den Ausstellern, die national an Messen unterwegs sind. Gleiches gilt für verfügbare Daten von Locations. Hinzu kommt, dass noch völlig unklar ist, wie schnell sich die ganze Situation rund um den Corona-Virus beruhigen wird. Der Verwaltungsrat der Schlaraffia prüft deshalb derzeit zusammen mit den Ausstellern eine allfällige Durchführung einer Art «Miniatur-Schlaraffia» im Mai oder Juni. Wir empfehlen allen Schlaraffia-Fans sich mittels Newsletter oder über die Facebook-Seite der Schlaraffia auf dem Laufenden zu halten.

Erfreulich ist, dass einige Schlaraffia-Aussteller auf privater Initiative zusammen mit weiteren Ausstellern am kommenden Wochenende kleine Ersatz-Degustations-Veranstaltungen in der Region organisieren. Eingeladen sind vor allem bestehende Kunden der beteiligten Firmen, im Landgasthof Wartegg in Müllheim-Wigoltingen und im Gasthof Eisenbahn in Weinfelden können auch externe Personen vorbeischauen (Informationen unter www.schlaraffia.ch).

Unser oberstes Ziel ist es, die zukünftige Fortführung der Messen bestmöglich sicherstellen zu können. Wir werden deshalb alles in unserer Macht stehende unternehmen um die Lage für unsere Aussteller, aber auch für unsere Auftragnehmer und Lieferanten zu verbessern.

Unter Hochdruck arbeiten wir derzeit daran die finanziellen Auswirkungen der behördlichen Absage der Veranstaltung minimieren zu können. Dazu gehört ein sofortiger Stopp aller noch nicht ausgeführten Aufträge für die Schlaraffia. Hinzu kommen Verhandlungen mit Lieferanten genauso wie zahlreiche weitere Abklärungen. Wir suchen mit allen Ausstellern, Lieferanten und Partnern das Gespräch um gemeinsam eine zielführende Lösung für die Zukunft der inhaus/die50plus resp. der Schlaraffia zu finden.

Das Ergebnis hängt ganz von den kommenden Entwicklungen ab. Deshalb bitten wir hierzu um etwas Geduld. Wir hoffen, dass wir spätestens in der ersten Hälfte April weiter informieren können.

Wir freuen uns, dass bereits zahlreiche Aussteller ihre Teilnahme im kommenden Jahr zugesagt haben. Die Frühlingsmessen in der Thurgauer Messe-Hauptstadt finden dann voraussichtlich wie folgt statt:

  • inhaus – Ostschweizer Messe für Wohnen, Haus und Garten: 5. – 7. März 2021
  • «die50plus» - Ostschweizer Treffpunkt für «Best Ager»: 5. – 7. März 2021
  • Schlaraffia Wein- und Genussmesse: 11. – 14. März 2021

Basierend auf der Verordnung des Bundesrates zur Bekämpfung des Corona-Virus standen wir in den letzten Stunden in aktivem Austausch mit dem Fachrat Gesundheit des Kantons Thurgau. Der Kanton hat nun definitiv verfügt, dass die inhaus und die die50plus 2020 definitiv nicht stattfinden dürfen.

Wir bedauern dies sehr. Weitere Informationen folgen laufend.

 

Peter Stamm schrieb zahlreiche Hörspiele und Theaterstücke. 1998 erschien sein erster Roman «Agnes». Seither sind vier Erzählsammlungen und fünf weitere Romane erschienen, zuletzt 2016 «Weit über das Land». Werke von Peter Stamm wurden in 37 Sprachen übersetzt und Lesereisen brachten ihn in viele Länder.

www.peterstamm.ch

Freitag, 28. Februar 2020, 19.00 Uhr
Saal 2 (Halle 3, Kleiner Saal Thurgauerhof)


Die 4. Ostschweizer Themen-Messe «die50plus» richtet sich an all diejenigen, die sich Gedanken zu neuen Lebenssituationen ab 50 machen. Aussteller mit viel Knowhow aus ihrem Fachgebiet, spannende Vorträge und Aktivitäten zum Zuschauen oder Mitmachen sowie das gemütliche Messe-Café und eine Lesung mit Schriftsteller Peter Stamm sorgen dafür, dass Weinfelden vom 28. Februar bis
1. März 2020 wieder zum Treffpunkt für «Best Ager» aus der ganzen Nordostschweiz wird.

Hohe Lebensqualität vor und nach der Pensionierung

Die «Best Ager» sind aktiv, lebenslustig, voller Neugierde und Wissensdurst, reisefreudig, sportlich, mode- und stilbewusst und vieles mehr. Sie definieren sich nicht über das Alter, sondern über ihren aktuellen Lebensmittelpunkt, was sie machen und wie sie leben: Die Kinder sind meist aus dem Haus, die berufliche Karriere ist gesichert, es beginnt eine neue Lebensphase oder die Pension wird genossen. Beim einzigen Ostschweizer Treffpunkt für die Generation 50plus geht es deshalb ganz um eine hohe Lebensqualität vor und nach der Pensionierung und bis ins hohe Alter.

Freizeit, Reisen, Wissen, Vorsorge und Wohlfühlen

Über 60 Aussteller mit viel Knowhow in ihrem Fachgebiet informieren und beraten zu allen Aspekten der zweiten Lebenshälfte. Im Vordergrund stehen die Unterthemen Freizeit, Reisen, Wissen, Vorsorge und Wohlfühlen. In der Sonderausstellung „Freizeit Thurgau“ können die Besucher bekannte und weniger bekannte Ausflugsziele im Thurgau entdecken und kennenlernen. Die Sonderschau „Meine Geschichte – mein Recht“ macht ausserdem deutlich, dass der Schutz der Menschenrechte nicht selbstverständlich ist – auch in der Schweiz nicht. Die Bereiche Wohnen, Haus und Garten werden von der parallel stattfindenden «inhaus» abgedeckt, zu deren Eintritt auch die Tickets der «die50plus» berechtigen. An diversen Ständen können die Besucher selbst ausprobieren, testen und erfahren.

Knowhow zu Themen der zweiten Lebenshälfte

In zwei Vortragsforen finden über 40 spannende Vorträge und Diskussions-runden zu interessanten Themen rund um das Älterwerden und -sein statt. Zudem stehen zahlreiche Aktivitäten zum Zuschauen oder Mitmachen auf dem Programm und bei den Live-Kochvorführungen dreht sich alles um bedarfsgerechtes und genussvolles Essen im Alltag. Am Freitagabend bietet sich ausserdem die Möglichkeit Ständerätin Brigitte Häberli bei der offiziellen Feier zum Messe-Start zu erleben und an einer Lesung mit dem bekannten Schriftsteller Peter Stamm teilzunehmen.

Gemütliches Verweilen

Die Besucher sind herzlich eingeladen einfach rein zu schnuppern und Neues kennen zu lernen. Das Messe-Café mitten in der Ausstellung, das Messe-Restaurant der inhaus, die zahlreichen Aussteller, die Kochshows und die Kurz-Vorträge bieten die ideale Gelegenheit um gemütlich zu Verweilen oder um Gleichgesinnte zu treffen.